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Eine integrierte Lösung aus Solarenergie, Windenergie, Batteriespeichern, BHKW-Generatoren und einem Energiemanagementsystem (EMS) für industrielle und private Anwendungen
Valencia weist ein hohes Solarpotenzial auf, doch ein praktikables Mikronetz muss zudem den Strombedarf am Abend, Schwankungen der Strompreise, begrenzte Windressourcen, Heiz- und Warmwasserbedarf, Netzausfälle sowie Lärmbelastungsgrenzen im Wohnbereich berücksichtigen. Ein integriertes System aus Photovoltaik, Batteriespeichern, Windkraft, dieselbetriebenen BHKW-Anlagen, dem öffentlichen Stromnetz und einem Energiemanagementsystem (EMS) kann diese Anforderungen ausgleichen.
Die eigentliche Herausforderung besteht nicht nur darin, wie viel erneuerbare Energie ein Standort generieren kann. Entscheidend ist vielmehr, ob die Erzeugung zeitlich, kostenmäßig und hinsichtlich der Art des Verbrauchs mit der Nachfrage übereinstimmt. Ein System kann über ein Jahr hinweg ausreichend Energie erzeugen und dennoch bei Abendlasten, Heizungs- oder Warmwasserversorgung sowie bei Ausfällen Probleme haben.
Stromkosten können je nach Tageszeit erheblich variieren. Daher lohnt sich eine zeitliche Verschiebung der Energieverwendung: Mit Batteriespeichern lässt sich preisgünstiger Strom speichern und der Bezug aus dem Netz zu teureren Zeitpunkten reduzieren.
Die folgenden Werte dienen lediglich als Orientierung für Projektanalysen. Die tatsächlichen Kosten für den Kunden hängen vom Stromliefervertrag, den Marktbedingungen und den jeweils geltenden Abgaben ab.
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Wochentag Zeit / Bedingung |
Preisbereich |
Typische Reaktion des Energiemanagementsystems (EMS) |
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00:00–08:00 |
Ca. 0,02–0,04 €/kWh |
Laden des elektrischen Energiespeichers (ESS) mit preisgünstigem Netzstrom, sobald dies wirtschaftlich sinnvoll ist; Nutzung vorhandener Windenergie. |
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08:00–10:00 Mittellastzeit / Zeit mit niedrigen Preisen |
Ca. 0,04–0,08 €/kWh |
PV für lokale Lasten nutzen; ESS selektiv einsetzen; das Netz deckt jegliche verbleibende Deckungslücke. |
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10:00–14:00 Spitzenlast (hoher Preis) |
Ca. 0,20–0,35 €/kWh |
ESS entladen, um den Bezug aus dem Netz in der Spitzenlastzeit zu reduzieren; PV für lokale Lasten nutzen; Einspeisung nur bei wirtschaftlicher Sinnhaftigkeit. |
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14:00–18:00 Mittellastzeit / Zeit mit niedrigen Preisen |
Ca. 0,04–0,08 €/kWh |
Weiterhin erneuerbare Eigenverbrauch fortsetzen und ESS entsprechend des Ladezustands sowie der erwarteten Spitzenlast steuern. |
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18:00–22:00 Spitzenlast (hoher Preis) |
Ca. 0,20–0,35 €/kWh |
ESS entladen; BHKW nur dann einsetzen, wenn erneuerbare Erzeugung und Speicher die kritische Last nicht decken können. |
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22:00–24:00 Mittellastzeit / Zeit mit niedrigen Preisen |
Ca. 0,04–0,08 €/kWh |
Verbleibende ESS-Kapazität, nächtliche Windverfügbarkeit und Energiebedarf am Folgetag abstimmen. |
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Negativpreis-Phase (Sonderfall) 11:00–16:00 |
Negativpreis; Überschüssigen Strom mit Verlust verkaufen |
Lokalen Verbrauch und ESS-Ladung priorisieren; unnötigen Export vermeiden und die Stromerzeugung bei Bedarf drosseln. |
Zeiträume mit negativen Preisen können sich mit normalen Tarifzeiten am Tag überschneiden, anstatt eine separate tägliche Bandbreite zu bilden. An Wochenenden und gesetzlichen Feiertagen können zudem abweichende Preisbedingungen gelten.
Valencia verfügt über starke Solarkapazitäten mit einer jährlichen Einstrahlung von rund 1.600–1.700 kWh/m² und einer geschätzten PV-Stromerzeugung von etwa 1.600 kWh/kWp bei einem optimalen Neigungswinkel von ca. 38°. Doch die PV-Leistung fällt nach Sonnenuntergang auf null, während viele Verbraucher weiterhin aktiv sind. Batteriespeicher spielen daher eine wichtige Rolle beim Verschieben der tagsüber erzeugten Energie.
Die durchschnittliche Windgeschwindigkeit beträgt rund 3 m/s; Windenergie ist daher eher als ergänzende Quelle denn als primäre Erzeugungsquelle einzustufen. Stärkere nächtliche Winde können nützliche Erzeugung liefern, wenn keine Solarenergie verfügbar ist.
Ein Dieselgenerator leitet normalerweise erhebliche Wärmemengen über seine Kühlanlage und Abgassysteme ab. Bei einer KWK-Anlage kann diese Abwärme aus dem Motor-Kühlkreislauf (Jacket-Water) sowie die etwa 450 °C heißen Abgase in nutzbare Heizwärme, Brauchwarmwasser oder Prozesswärme umgewandelt werden.
Erneuerbare Energien verringern die Abhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz, bleiben jedoch schwankend. Für kritische Verbraucher sind eine Batterie-Notstromversorgung, Inselbetriebsfähigkeit sowie eine steuerbare Energieerzeugungsquelle erforderlich. Eine KWK-Dieselgenerierung kann diese steuerbare Backup-Ebene bereitstellen.
Wohnprojekte profitieren von geräuscharmer Ausrüstung. Vertikalachsige Windturbinen (VAWT) eignen sich dort, wo Lärm- und Sichtbeeinträchtigung entscheidend sind, während horizontalachsige Windturbinen (HAWT) besser für Fabriken und landwirtschaftliche Betriebe geeignet sind.
Das System funktioniert als eine koordinierte Energieplattform und nicht als separate PV-, Batterie-, Wind-, Diesel- und Netzprodukte. Die EMS-Steuerung passt Erzeugung und Speicherung an den Lastbedarf, die Strompreise, die Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und die Anforderungen an die Notstromversorgung an.
Die Betriebsstrategie sollte dynamisch und nicht auf einer festen Quellenhierarchie beruhen. Erneuerbare Energie wird bei Verfügbarkeit für lokale Lasten genutzt, der Speicher verschiebt Energie zeitlich, kostengünstiger Netzstrom kann bei Vorteilhaftigkeit genutzt werden, und die KWK-Anlage startet, wenn Zuverlässigkeit oder Wärmebedarf eine steuerbare Stromerzeugung erfordern.
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Zeit / Bedingung |
Preis / Bedingung |
EMS-Strategie |
Hauptziel |
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00:00–08:00 |
Niedriglast; 0,02–0,04 €/kWh |
Laden des ESS mit kostengünstigerem Netzstrom, wenn zweckmäßig; Nutzung verfügbarer Windenergie. |
Optimierung der Energiekosten. |
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08:00–10:00 |
Niedriger Preis; 0,04–0,08 €/kWh |
PV versorgt lokale Verbraucher; ESS unterstützt bei Bedarf; das Netz deckt Defizite ab. |
Maximierung des Eigenverbrauchs. |
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10:00–14:00 |
Spitzenlast; 0,20–0,35 €/kWh |
ESS entladen; PV lokal nutzen; Einspeisung nur bei wirtschaftlicher Sinnhaftigkeit. |
Spitzenlastbegrenzung und Wertoptimierung. |
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14:00–18:00 |
Niedriger Preis; 0,04–0,08 €/kWh |
Weiterhin PV-Eigenverbrauch sicherstellen und ESS auf die abendliche Spitzenlast vorbereiten. |
Netzbezug reduzieren. |
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18:00–22:00 |
Spitzenlast; 0,20–0,35 €/kWh |
ESS entladen; BHKW erst starten, wenn erneuerbare Energie und Speicher die kritische Last nicht decken können. |
Zuverlässigkeit bei gesteuerter Brennstoffnutzung. |
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22:00–24:00 |
Niedriger Preis; 0,04–0,08 €/kWh |
Ladezustand des ESS, nächtlichen Wind und Anforderungen des Folgetags ausbalancieren. |
Kosten und Resilienz. |
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Zeitraum mit negativen Preisen |
Besondere Bedingung; Beispielquelle 11:00–16:00 |
Lokalen Verbrauch und ESS-Ladung priorisieren; unnötigen Export vermeiden; bei Bedarf abschalten. |
Verluste durch negative Preise vermeiden. |
BHKW verwandelt den Dieselgenerator von einem ausschließlich für Notfälle vorgesehenen Gerät in eine steuerbare Strom- und Nutzwärmequelle. Die rückgewonnene Wärme kann Heizlasten sowie Brauch- oder Prozesswarmwasser decken, während ein Warmwasserspeicher die Wärmeerzeugung von der Wärmenachfrage entkoppelt. In Inselnetzanwendungen kann BHKW zudem die erforderliche Batteriekapazität während längerer Phasen geringer Erneuerbarer-Energie-Erzeugung reduzieren.
Fabriken und landwirtschaftliche Betriebe können Photovoltaik auf Dächern oder Freiflächen, Batteriespeicher, Windenergie, BHKW und thermische Speicher kombinieren, um einen kontinuierlichen Betrieb, Nachtstrombedarf sowie Heizlasten zu unterstützen.

Eine repräsentative Amortisationsabschätzung liegt bei etwa 3–5 Jahren; die tatsächlichen Ergebnisse hängen jedoch vom Lastprofil, den Strompreisen, den Gerätekosten, der Erneuerbaren-Ertragsmenge und der Betriebsstrategie ab.
Für Einfamilienhäuser, Villen und ländliche Immobilien schlägt die Quelllösung eine kleinere, geräuscharme Konfiguration vor, die auf Eigenverbrauch, Notstromversorgung, Heizung und Warmwasser ausgerichtet ist.

Die endgültige Dimensionierung sollte auf den tatsächlichen Haushaltslasten, dem saisonalen Erneuerbaren-Ertrag, der Batterieautonomie und der Generatorleistung beruhen. Eine vollständige netzunabhängige Versorgung darf nicht ohne standortspezifische Validierung vorausgesetzt werden.
Ein erfolgreiches Mikrogrid erfordert Ingenieurleistungen jenseits einer reinen Ausrüstungsliste. Das Projekt sollte sich von der Lastbewertung und individuellen Planung über die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, Fertigung, Installation, Inbetriebnahme bis hin zu langfristigem Support erstrecken.
Ein Mikronetz sollte auf der Interaktion zwischen Energieerzeugung, Energieverbrauch, Strompreisen, thermischem Bedarf und Zuverlässigkeitsanforderungen ausgelegt werden. Solarenergie kann tagsüber eine starke Stromerzeugung liefern, allein jedoch die Abendlast, Netzausfälle oder Heizungsanforderungen nicht decken. Windenergie kann die Solarenergie ergänzen, doch niedrige durchschnittliche Windgeschwindigkeiten begrenzen ihre Rolle. Batteriespeicher verschieben Energie zeitlich, während BHKW eine steuerbare Notstromversorgung sowie nutzbare Wärme bereitstellen.
Der Wert des Systems ergibt sich daher aus einer koordinierten Steuerung und nicht aus einer einzelnen Komponente. Die endgültige Dimensionierung sollte reale Standortdaten nutzen, darunter elektrische Lastprofile, kritische Lasten, Heiz- und Warmwasserbedarf, Solarenergie- und Windressourcen, Netzbedingungen, Stromtarife sowie wirtschaftliche Zielsetzungen.
Torchpower bietet Komplettlösungen im Bereich Energietechnologie an – von der Systembewertung und maßgeschneiderten Planung über die Lieferung der Ausrüstung und Unterstützung bei der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bis hin zu Lieferung, ferngestützter technischer Beratung, Koordination der Inbetriebnahme sowie langfristiger After-Sales-Unterstützung. Jedes Mikronetz kann individuell entsprechend dem Lastprofil des Standorts, dem verfügbaren Platz, dem Budget, den lokalen erneuerbaren Ressourcen und den Netzbedingungen konfiguriert werden.