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7 wichtige Wissenspunkte zum Verständnis von Diesel-Notstromaggregaten

Time : 2026-01-28

I. Auswirkung umgebungsbedingter Faktoren auf den Betrieb des Aggregats

Diesel-Notstromaggregate sind bei ihrem Betrieb unter verschiedenen klimatischen Bedingungen anfällig für Störungen durch unterschiedliche externe Faktoren:

  • Regenwasser, Staub und Sand können zu Verschleiß und Verstopfung von Gerätekomponenten führen;
  • Salzwasserdampf in Küstenregionen sowie Luft mit korrosiven Gasen wie Schwefeldioxid können zur Rostbildung an Metallteilen und zur Verschlechterung der Isolationsleistung des Aggregats führen.

Es sind gezielte Schutzmaßnahmen erforderlich.

II. Kernbestandteile und Zusatzkomponenten des Aggregats

1. Kernkomponenten

Dieselmotor, Generator und Steuerung arbeiten zusammen, um die Umwandlung mechanischer Energie in elektrische Energie sowie deren stabile Abgabe zu gewährleisten.

2. Zusatzkomponenten

Inklusive Grundgestell, Kraftstofftank, Kühler, Wasservorratsbehälter, Rückstoßdämpfer-Pad, schallisolierende Abdeckung, Schalldämpfer, Schallschutzgehäuse usw. Diese Komponenten übernehmen jeweils Funktionen wie feste Abstützung, Kraftstoffspeicherung, Wärmeabfuhr und Kühlung, Stoßdämpfung sowie Geräuschminderung und gewährleisten so die gesamte Betriebsstabilität und Anpassungsfähigkeit des Aggregats.

III. Spezifikationen im Zusammenhang mit Geräuschpegeln

Geräuschpegel wirken sich erheblich auf die Betriebsumgebung und die menschliche Gesundheit aus. Die konkreten Standards lauten wie folgt:

  • 30–40 Dezibel (dB): Ideale ruhige Umgebung, geeignet für alltägliche Ruhephasen und Szenarien präziser Arbeit;
  • Über 50 dB: Stört die Schlaf- und Ruhequalität und erfordert grundlegende Maßnahmen zur Geräuschminderung;
  • Über 70 dB: Beeinträchtigt normales Gespräch und Kommunikation, verringert die Arbeitseffizienz und erfordert verstärkte Geräuschminderungsmaßnahmen;
  • Über 90 dB: Eine langfristige Exposition kann zu Gehörschäden führen, die gesundheitliche Probleme wie Neurasthenie, Kopfschmerzen und erhöhten Blutdruck verursachen. Es ist erforderlich, die Nutzungsdauer streng zu begrenzen und professionelle Schutzausrüstung zu verwenden;
  • 150 dB und darüber: Eine plötzliche Exposition kann akute Verletzungen der Gehörorgane verursachen, möglicherweise mit Trommelfellruptur und beidseitiger Taubheit. Der Betrieb der Anlage ohne Schutzausrüstung ist in solchen Umgebungen strikt untersagt.

Um Sicherheit und Komfort während des Gebrauchs zu gewährleisten, wird empfohlen:

  • In Szenarien, bei denen ein Gehörschutz erforderlich ist, darf der Geräuschpegel 90 dB nicht überschreiten;
  • In Arbeits- und Lernszenarien darf der Geräuschpegel 70 dB nicht überschreiten;
  • In Ruhe- und Schlafszenarien darf der Geräuschpegel 50 dB nicht überschreiten.

IV. Kernziele des Parallelbetriebs

1. Erweiterung der Stromversorgungskapazität

Durch den Parallelbetrieb mehrerer Einheiten kann die gesamte Stromversorgungskapazität flexibel an den tatsächlichen Strombedarf angepasst werden, um großflächige Stromverbrauchsszenarien zu bewältigen.

2. Verbesserung der Zuverlässigkeit der Stromversorgung

Gewährleistung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Wenn eine Einheit ausfällt oder gewartet werden muss, können andere Einheiten nahtlos übernehmen und so Ausfallbedingte Verluste vermeiden.

V. Berechnungsmethode für den Kraftstoffverbrauch

Die Formel zur Berechnung des Kraftstoffverbrauchs (Einheit: L/h) lautet wie folgt:

Kraftstoffverbrauch (L/h) = Nennleistung des Dieselmotors (kW) × Kraftstoffverbrauchsrate (g/kWh) ÷ 1000 ÷ 0,84

Hinweis: Die Dichte von Dieselkraftstoff der Sorte 0# beträgt in der Formel 0,84 kg/L. Bei der praktischen Berechnung sind Anpassungen entsprechend der Standarddichte des jeweiligen Dieselkraftstoffs vorzunehmen, um genaue Ergebnisse zu gewährleisten.

VI. Gefahren einer langfristigen Überlastung

Während des Betriebs der Einheit ist eine Überlastung grundsätzlich nicht zulässig; lediglich eine kurzzeitige, geringfügige Überlastung ist tolerierbar. Wird die Überlastungszeit jedoch zu lange überschritten (also außerhalb des zulässigen Bereichs der Nennleistung), können folgende Probleme auftreten:

  • Überhitzung des Kühlsystems, was zum Ausfall der Wärmeabfuhr der Einheit führt;
  • Überhitzung der Generatorwicklungen, was die Isolationsleistung beeinträchtigt und im schweren Fall Kurzschlussfehler verursachen kann;
  • Zersetzung der Schmieröl-Konzentration, was zu niedrigem Öldruck und erhöhtem Verschleiß der Komponenten führt;
  • Deutliche Verringerung der gesamten Nutzungsdauer der Anlage, wodurch Häufigkeit und Kosten der Wartung steigen.

VII. Einsatz- und Schutzmaßnahmen in besonderen Umgebungen

1. Schutz für Hochenergiespeicherbatterien

Wenn die Anlage Hochenergiespeicherbatterien verwendet, ist besonderer Wert auf den Wärmeschutz zu legen:

  • Falls die Raumtemperatur unter 0 °C absinken kann, ist eine Batterieheizung vorzusehen, um Kapazität und Ausgangsleistung der Batterie zu gewährleisten;
  • Falls die Anlage in einer umgebungsfeuchten Umgebung betrieben wird, sind Heizungen in den Generatorwicklungen und im Steuerkasten anzubringen, um Kurzschlüsse oder Isolationsbeschädigungen durch Kondenswasser zu verhindern.
  • Schutz beim Betrieb unter extrem kalten klimatischen Bedingungen

In Umgebungen mit niedrigen Temperaturen sollten Kraftstoffheizungen oder elektrische Heizungen eingesetzt werden, um das Kühlwasser, den Kraftstoff und das Schmieröl des kalten Motors vorzuwärmen, um einen gleichmäßigen Temperaturanstieg des Motors sicherzustellen und einen reibungslosen Start zu gewährleisten;

Wenn die Raumtemperatur nicht unter 4 °C liegt, sollte eine Kühlmittelheizung installiert werden, um die Temperatur des Motorblocks über 32 °C zu halten und so Schäden an Komponenten durch niedrige Temperaturen zu vermeiden.

  • Auswahl von Schmieröl für niedrige Temperaturen

Verwenden Sie spezielles Schmieröl für niedrige Temperaturen, um die Ölviskosität zu verringern, die Fließfähigkeit zu verbessern und den inneren Reibungswiderstand der Flüssigkeit zu reduzieren. Dadurch wird eine ausreichende Schmierung aller Motorkomponenten sichergestellt und es werden Störungen durch unzureichende Schmierung bei niedrigen Temperaturen vermieden.

  • Vorsichtsmaßnahmen für den Einsatz in Hochlagen

Wenn der den Aggregat antreibende Motor (insbesondere Saugmotoren) in Hochlagen eingesetzt wird, führt die dünne Luft zu einer unzureichenden Kraftstoffverbrennung und damit zu einem Leistungsverlust. Im Allgemeinen beträgt der Leistungsverlust bei jeder Erhöhung der Höhe um 300 m etwa 3 %.

Daher sollte bei Einsatz in Hochlagen die Betriebsleistung des Aggregats reduziert werden, um Rauchemissionen und einen übermäßigen Kraftstoffverbrauch zu vermeiden und einen stabilen Betrieb des Aggregats sicherzustellen.

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