I. Auswirkung umgebungsbedingter Faktoren auf den Betrieb des Aggregats
Diesel-Notstromaggregate sind bei ihrem Betrieb unter verschiedenen klimatischen Bedingungen anfällig für Störungen durch unterschiedliche externe Faktoren:
Es sind gezielte Schutzmaßnahmen erforderlich.
II. Kernbestandteile und Zusatzkomponenten des Aggregats
1. Kernkomponenten
Dieselmotor, Generator und Steuerung arbeiten zusammen, um die Umwandlung mechanischer Energie in elektrische Energie sowie deren stabile Abgabe zu gewährleisten.
2. Zusatzkomponenten
Inklusive Grundgestell, Kraftstofftank, Kühler, Wasservorratsbehälter, Rückstoßdämpfer-Pad, schallisolierende Abdeckung, Schalldämpfer, Schallschutzgehäuse usw. Diese Komponenten übernehmen jeweils Funktionen wie feste Abstützung, Kraftstoffspeicherung, Wärmeabfuhr und Kühlung, Stoßdämpfung sowie Geräuschminderung und gewährleisten so die gesamte Betriebsstabilität und Anpassungsfähigkeit des Aggregats.
III. Spezifikationen im Zusammenhang mit Geräuschpegeln
Geräuschpegel wirken sich erheblich auf die Betriebsumgebung und die menschliche Gesundheit aus. Die konkreten Standards lauten wie folgt:
Um Sicherheit und Komfort während des Gebrauchs zu gewährleisten, wird empfohlen:
IV. Kernziele des Parallelbetriebs
1. Erweiterung der Stromversorgungskapazität
Durch den Parallelbetrieb mehrerer Einheiten kann die gesamte Stromversorgungskapazität flexibel an den tatsächlichen Strombedarf angepasst werden, um großflächige Stromverbrauchsszenarien zu bewältigen.
2. Verbesserung der Zuverlässigkeit der Stromversorgung
Gewährleistung einer unterbrechungsfreien Stromversorgung. Wenn eine Einheit ausfällt oder gewartet werden muss, können andere Einheiten nahtlos übernehmen und so Ausfallbedingte Verluste vermeiden.
V. Berechnungsmethode für den Kraftstoffverbrauch
Die Formel zur Berechnung des Kraftstoffverbrauchs (Einheit: L/h) lautet wie folgt:
Kraftstoffverbrauch (L/h) = Nennleistung des Dieselmotors (kW) × Kraftstoffverbrauchsrate (g/kWh) ÷ 1000 ÷ 0,84
Hinweis: Die Dichte von Dieselkraftstoff der Sorte 0# beträgt in der Formel 0,84 kg/L. Bei der praktischen Berechnung sind Anpassungen entsprechend der Standarddichte des jeweiligen Dieselkraftstoffs vorzunehmen, um genaue Ergebnisse zu gewährleisten.
VI. Gefahren einer langfristigen Überlastung
Während des Betriebs der Einheit ist eine Überlastung grundsätzlich nicht zulässig; lediglich eine kurzzeitige, geringfügige Überlastung ist tolerierbar. Wird die Überlastungszeit jedoch zu lange überschritten (also außerhalb des zulässigen Bereichs der Nennleistung), können folgende Probleme auftreten:
VII. Einsatz- und Schutzmaßnahmen in besonderen Umgebungen
1. Schutz für Hochenergiespeicherbatterien
Wenn die Anlage Hochenergiespeicherbatterien verwendet, ist besonderer Wert auf den Wärmeschutz zu legen:
In Umgebungen mit niedrigen Temperaturen sollten Kraftstoffheizungen oder elektrische Heizungen eingesetzt werden, um das Kühlwasser, den Kraftstoff und das Schmieröl des kalten Motors vorzuwärmen, um einen gleichmäßigen Temperaturanstieg des Motors sicherzustellen und einen reibungslosen Start zu gewährleisten;
Wenn die Raumtemperatur nicht unter 4 °C liegt, sollte eine Kühlmittelheizung installiert werden, um die Temperatur des Motorblocks über 32 °C zu halten und so Schäden an Komponenten durch niedrige Temperaturen zu vermeiden.
Verwenden Sie spezielles Schmieröl für niedrige Temperaturen, um die Ölviskosität zu verringern, die Fließfähigkeit zu verbessern und den inneren Reibungswiderstand der Flüssigkeit zu reduzieren. Dadurch wird eine ausreichende Schmierung aller Motorkomponenten sichergestellt und es werden Störungen durch unzureichende Schmierung bei niedrigen Temperaturen vermieden.
Wenn der den Aggregat antreibende Motor (insbesondere Saugmotoren) in Hochlagen eingesetzt wird, führt die dünne Luft zu einer unzureichenden Kraftstoffverbrennung und damit zu einem Leistungsverlust. Im Allgemeinen beträgt der Leistungsverlust bei jeder Erhöhung der Höhe um 300 m etwa 3 %.
Daher sollte bei Einsatz in Hochlagen die Betriebsleistung des Aggregats reduziert werden, um Rauchemissionen und einen übermäßigen Kraftstoffverbrauch zu vermeiden und einen stabilen Betrieb des Aggregats sicherzustellen.